Bundeswettbewerb Informatik

Der Bundeswettbewerb Informatik wurde 1980 von der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ins Leben gerufen. Ziel des Wettbewerbs ist es, Interesse an der Informatik zu wecken und zu intensiver Beschäftigung mit ihren Inhalten und Methoden sowie den Perspektiven ihrer Anwendung anzuregen.

Der Wettbewerb besteht aus drei Runden. Die ersten zwei Runde sind zu Hause zu bearbeiten. Die ca. dreißig bundesweit Besten werden dann zur dritten Runde, einem Kolloquium, eingeladen. Teilnehmen können Jugendliche, die am Tag des Einsendeschlusses der ersten Runde nicht älter als 21 Jahre sind und noch zur Schule gehen.

Der Bundeswettbewerb Informatik ist eine Initiative der Gesellschaft für Informatik (GI), des Fraunhofer-Verbunds IuK-Technologie und des Max-Planck-Instituts für Informatik und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Die Historie der Preisträger aus Sachsen-Anhalt findet sich in der Rubrik Preisträger.

Jugendwettbewerb Informatik

Der Jugendwettbewerb Informatik fand zum ersten Mal 2017 statt und richtet sich an Informatik interessierte Schülerinnen und Schüler, die wenig oder noch gar keine Erfahrung im Programmieren haben. Beim JwInf können Schüler auch ohne Kenntnisse einer Programmiersprache einfache aber auch anspruchsvolle Programmieraufgaben lösen. Das Programmieren erfolgt durch einfaches Zusammenschieben von Bausteinen zu ganzen Programmen.

Der Wettbewerb besteht aus drei Runden. In der 1. und 2. Runde erfolgt die Teilnahme am JwInf auf der Wettbewerbsplattform. Die letzte Runde findet zusammen mit der ersten Runde des Bundeswettbewerb Informatik statt und besteht aus den zwei “Junioraufgaben”.

Der Jugendwettbewerb Informatik ist eine Initiative der Gesellschaft für Informatik (GI), des Fraunhofer-Verbunds IuK-Technologie und des Max-Planck-Instituts für Informatik und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Informatik-Biber

Der Informatik-Biber ist ein Informatik-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche der Klassenstufen 3 bis 13, der einmal jährlich stattfindet. Er weckt das Interesse an Informatik durch spannende Aufgaben, die keine Vorkenntnisse erfordern, und zeigt jungen Menschen, wie vielseitig und alltagsrelevant Informatik ist. Er ist das Einstiegsformat zum Bundeswettbewerb Informatik.

Der Informatik-Biber ist eine Initiative der Gesellschaft für Informatik (GI), des Fraunhofer-Verbunds IuK-Technologie und des Max-Planck-Instituts für Informatik und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Internationale Informatik-Olympiade

Die Internationale Informatik-Olympiade (IOI) ist ein jährlich stattfindender Schülerwettstreit auf internationaler Ebene. Die Teilnehmer aus ca. 80 Ländern treffen in den unterschiedlichsten Austragungsorten der Welt aufeinander und messen sich dort im fairen Wettstreit. Dabei werden mehrere Gold-, Silber- und Bronzemedaillen an die Besten der teilnehmenden Schüler vergeben.

Der Bundeswettbewerb Informatik ist für Auswahl und Teilnahme des deutschen Teams bei der IOI verantwortlich. Zu Auswahl und Vorbereitung des IOI-Teams nehmen deutsche Schüler auch an der BOI (Baltic OI) und CEOI (Zentraleuropäische OI) teil.

Die Baltische (bzw. Ostsee-) Olympiade in Informatik (BOI) ist wie die IOI auch ein internationaler Schülerwettbewerb, allerdings mit regionalem Fokus auf dem Baltischen bzw. dem Ostseeraum. Seit 2001 werden Mannschaften aus Deutschland häufig zur BOI eingeladen, die im Allgemeinen die erste der drei großen Informatikolympiaden ist, an denen deutsche Teams beteiligt sind, und somit der erste Wettbewerb, bei dem man sich auf die IOI vorbereiten kann.

Auch die Zentraleuropäische Olympiade in Informatik (CEOI) ist wie die BOI und die IOI ein internationaler Schülerwettbewerb, jedoch kommen die Teilnehmer hier überwiegend aus Ländern Mitteleuropas. Die erste CEOI fand 1994 statt und bereits seit 1997 nimmt eine Mannschaft aus Deutschland teil. Seit 2000 gehört Deutschland nunmehr zum festen Kreis der CEOI-Länder.

Die Historie der Preisträger aus Sachsen-Anhalt findet sich in der Rubrik Preisträger.

First Lego League

Die FIRST LEGO League ist ein Wettbewerb, der Kinder und Jugendliche im Alter von 10 – 16 Jahren in einer sportlichen Atmosphäre an Wissenschaft und Technologie heran führen möchte. Er wurde 1998 durch die FIRST Foundation in den USA in Zusammenarbeit mit der LEGO Company ins Leben gerufen und wird jedes Jahr weltweit veranstaltet.

Grundlage der FIRST LEGO League ist ein Roboter-Wettbewerb, bei dem Kinder und Jugendliche mit einem selbst entwickelten Roboter eine knifflige Aufgabe zu erfüllen haben. Sie forschen innerhalb eines Teams zu einem vorgegebenen Thema, planen, programmieren und testen ihren vollautomatischen Roboter, um im Wettbewerb zu bestehen. Es gilt, ein Problem unter Zeitdruck zu lösen und begrenzte Ressourcen geschickt einzusetzen.

Die Historie der Preisträger aus Sachsen-Anhalt findet sich in der Rubrik Preisträger.

RoboCup Junior

RoboCup Junior ist der Schülerwettbewerb des internationalen RoboCups. Es handelt sich um einen Roboterwettbewerb für Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 20 Jahren. Die Teams können mit Ihren selbstgebauten Robotern in den drei Ligen OnStage, Rescue und Soccer gegen einander antreten.